These 7

Die Kompetenzen von PM, UX und Entwicklerin konvergieren

Das Agentic Trio verlangt von allen drei Rollen ein T-Shape-Profil: Jede Rolle behält die Tiefe in ihrem Schwerpunkt, aber der Querbalken, also die gemeinsame Breite, wächst erheblich.

Auf der Delivery-Seite nutzen alle drei Rollen Coding Agents, um Lösungen umzusetzen. PM und UX werden zu aktiven Autoren und eigenständigen Produktionskräften. Die Entwicklerin bleibt die Tiefenexpertin, aber Prompting und Umgang mit Coding Agents werden zur Grundkompetenz aller drei Rollen.

Auf der Discovery-Seite brauchen alle drei Mitglieder des Trios Kompetenz in User-Interviews, Opportunity Mapping und Assumption Testing und beteiligen sich gleichermaßen an diesen Aktivitäten sowie an der Lösungsfindung. Im idealen Product Trio war das schon bisher so, oft hatte aber die Entwicklerin nicht die Kapazität, sich ausreichend zu beteiligen.

Die Konvergenz ist keine Gleichmachung. PM und UX müssen verstehen, was generierter Code kann, wo Architekturentscheidungen Produktentscheidungen sind, wo technische Schuld Strategie einschränkt. Die Entwicklerin muss die Nutzerperspektive einnehmen, Probleme vor der Lösungsebene begreifen, Discovery-Methoden anwenden. Jede Rolle versteht mehr von den Spezialgebieten der anderen als bisher, aber die Schwerpunkte bleiben verschieden.

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Hintergrund

Das Agentic Trio ist ein Ansatz von Daniel Westheide und Fabian Walther bei INNOQ. Mehr zum Hintergrund oder direkt Kontakt aufnehmen.